Von München und Stadl-Paura

Ich bin wieder da – dem Reich der Hühnersuppe und des Ingwertees entsprungen, ich möchte fast sagen: entkommen. Endlich kann ich euch wieder mit Neuigkeiten aus der Islandpferdewelt versorgen! Mein allergrößter Dank an dieser Stelle an Martina, die so wunderbar die Stellung gehalten und euch mit ein paar interessanten Artikeln zum Thema Kolik am Laufenden gehalten hat. Nein, nein, falls wer fragt … die Serie ist noch nicht vorbei, trotzdem heut zu was ganz anderem!

Icehorse -TV hat ja schon einen klitzekleinen Blick in die Halle der nächsten Woche geworfen! Nota bene: Wenn man zuhause im Bett liegt, entgeht einem echt nix. Nächste Woche wird es nämlich losgehen.

Am 10. Februar und 11. Februar werden erstmals die Munich Icelandic Indoors über die Bühne gehen. Und weil Toni Amend dieses neue Indoor-Happening gemeinsam mit Christoph Janz organisiert und Toni mir darüber schon letzten Herbst erzählt hat, dachte ich mir, ich frag ihn mal, wie es denn so läuft?

miia: Toni, alles gut in München?

Toni: Alles ist gut, wir sind gut im Zeitplan, die Dinge funktionieren im Großen und Ganzen so, wie wir uns das vorgestellt haben. Es ist ja das erste Mal, dass wir so ein Hallenturnier in München-Riem organisieren, daher ist es ein bisschen mehr Planungsaufwand als beispielsweise in Stadl-Paura, wo man uns ja schon kennt. Ich konnte so übrigens das Deutsche Nennsystem kennenlernen, von dem ich sehr überzeugt bin. Die Sponsoren sind auch gut dabei, nur eine Sponsorin ist leider abgesprungen, da werden wir aber ganz bestimmt einen Ersatz finden. 

miia: Wie sieht es mit eurem Team aus?

Toni: Leider konnte uns heuer Edi Nimmrichter aus Zeitgründen nicht mehr unterstützen. Er hat uns jedes Jahr in Stadl-Paura mit der Grafik und dem Programmheft geholfen und wir bedauern natürlich sehr, dass er nicht mehr dabei ist. Ich möchte Edi an dieser Stelle für die tolle Zusammenarbeit danken und wünsche ihm alles Gute! An seine Stelle ist – genauso kompetent – Cornelius Pirch getreten, der uns erstklassig unterstützt und super Arbeit gemacht hat. Er kennt sich auch gut aus, schließlich hat er früher immer den Live-Ticker gemacht.

miia: Wie sieht es denn mit den vielen Helfern vor Ort aus, die ja so ein Turnier ganz dringend braucht?

Toni: Ich hab ja immer ein bisschen ein flaues Gefühl im Magen, wenn ich die handelnden Personen noch nicht kenne. Ich muss sagen, in diesem Fall völlig umsonst. Ich hab ein tolles Gefühl, die Koordinatorin vor Ort ist großartig, wir sind wirklich gut mit Helfern versorgt. An dieser Stelle möchte ich gleich dem IRV Hohenlinden e.V. und dem IPZV Ostbayern e.V. für die tolle Unterstützung danken. 

miia: Ist es eigentlich gelungen, auch viele Reiter aus Österreich für einen Start in München zu begeistern?

Toni: Nun, in etwa 90% der Starter sind aus Deutschland. Das haben wir eher so erwartet. Aber ich freue mich richtig über jene 10 Reiter, die aus den verschiedensten österreichischen Bundesländern nach München kommen. Teilweise haben sie nämlich richtig lange Anreisezeiten. Ich freue mich auch über unsere Gäste aus Italien! Schade finde ich, dass noch keine Schweizer den Weg zu uns gefunden haben. Aber das wird vielleicht nächstes Jahr kommen. 

miia: Es soll ja eine Cup-Wertung gemeinsam mit der Hallentrophy in Stadl-Paura geben. Es wird Geldpreise geben …

Toni: Ja, das stimmt! Im Rahmen des Equitec Icelandic Indoor Cups stiftet unser Sponsor Geldpreise nicht nur für die Sportklassen A/B, sondern auch für die Sportklasse C.

miia: Was ist denn jetzt noch zu tun?

Toni: Jetzt räume ich gerade mein Auto voll mit Utensilien, die für die Rechenstelle gebraucht werden, wie zum Beispiel ein Drucker. Das Buffet für Samstag Abend muss dann noch geplant werden. Ich bin echt froh, dass wir Sponsoren haben, die jede meiner verrückten Ideen mittragen. Ich hab zum Beispiel, als wir die Halle zum ersten Mal besichtigt haben, ein paar Wände gesehen, die nicht schön weiß waren. Unsere Sponsoren haben kurzerhand riesengroße Banner bestellt, die diese nicht so schönen Stellen überdecken werden.

miia: Wird dieses Turnier Auswirkungen auf die Hallentrophy in Stadl-Paura in ein paar Wochen haben?

Toni: Die Erfahrungen eines Turniers fließen immer in die Planung des nächsten ein. Wir suchen immer danach, was man noch verbessern kann. Sich auszuruhen, weil etwas eh ganz gut geklappt hat, ist nicht meine Herangehensweise. Wir wollen immer besser werden. Eine tolle Sache gibt es in diesem Zusammenhang noch zu erzählen! Julia Eberlein hat ein ganz tolles Tool programmiert, mit dem die Kommunikation der Organisation mit den Reitern und Zuschauern ganz einfach wird. Wir können die Leute damit sofort über Startlisten, individuelle Startzeiten, Ergebnisse und etwaige Verschiebungen im Zeitplan informieren. Darüber freue ich mich sehr! Natürlich wird dieses Tool dann auch in Stadl-Paura Verwendung finden. Und hoffentlich auch auf vielen weiteren Turnieren! Außerdem bleib ich auch für Stadl-Paura beim IPZV-Nennsystem. Das funktioniert einfach sensationell. 

miia: Da wünsche ich toi toi toi, dem Organisationsteam, allen Reitern und mitfiebernden Freunden und Verwandten! Danke Toni, für das Interview!

Ich wünsche euch und euren Pferden einen wunderbaren Tag. Werde jetzt zum ersten Mal nach langer Zeit wieder ins Büro fahren. Ich hoff, ich finde den Weg noch 🙂 !

ps.: Auf dem Beitragsbild oben ein Schnappschuss aus Stadl-Paura. Johanna Kirchmayr auf ihrer schneeeeeweißen Sylgia (ich komm schon noch auf das Geheimnis des immer weißen Pferdes drauf). Liebe Grüße an Johanna nach Island an dieser Stelle! 

 

 

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